MONTANA NEGRA (Der Vulkan, der bei seinem
Ausbruch anno 1706 das damalige Städtchen Garachico unter sich
begrub).
Auf der Straße von Icod de los Vinos nach El
Tanque biegen wir unmittelbar nach den Häusern von Las Canales
nach links Richtung La Vega ab. Oberhalb von La Vega liegt La
Montaneta und am
oberen Ende dieses Ortes im Ortsteil San Francisco finden wir
linkerhand eine interessante Kapelle und auf unserer
Straßenseite einen Parkplatz unter Bäumen. In dieser Kapelle
steht der Pfarrer im nach hinten offenen Kirchenschiff während
seine Zuhörer im Freien sitzen. (Bis vor ca. 2 Jahren sogar
noch ohne Dach)
Hier beginnt unsere heutige Wanderung, die uns in knapp
3 Stunden bei 350 m Höhendifferenz rund um den o. g. Vulkan
führt und uns dabei durch herrliche Wälder und atemberaubende
Lavafelder wandern läßt.
An einer Steinsäule beginnt der Weg, der mäßig
steil im Kiefernwald ansteigt. Nach fünf Minuten erreichen wir
einen alten Fahrweg, der von rechts heraufführt und folgen ihm
nach links. Zwei Minuten später treffen wir an einer Schranke
auf die Strasse von La Montaneta nach Los Llanos. Wir
überqueren sie und finden unsere Wegfortsetzung in der
bisherigen Richtung im Wald ansteigend.
Wunderschöne Wegweiser in Holz mit der Aufschrift Arenas
Negras-La Montaneta sind unsere Wegbegleiter. Nach 5 Minuten
überqueren wir einen Fahrweg, an dieser Stelle finden wir
einen fantastischen Baum bei dem gleich 3 Stämme aus einer
Wurzel zu kommen scheinen. Nach weiteren 10 Minuten stoßen wir
wieder auf den Fahrweg und folgen ihm für 100 m bis uns ein
unscheinbares Steinmännchen wieder nach rechts in den Wald
hinein schickt und uns in einer guten Viertelstunde, stetig
leicht ansteigend, und im Zweifelsfall immer leicht nach links
haltend, das Picknickgebiet "Las Arenas Negras" erreichen
läßt.
Wir gehen aber zunächst nach rechts noch weiter
aufwärts (Holzschild "Zona Reservada Acampada") und kommen in
ein vor 2 Jahren noch wunderschönes Blockhüttengebiet.
Inzwischen verkommt es leider mehr und mehr. Trotzdem machen
wir hier auf dem Rückweg unsere Vesperpause.
Über uns sehen wir bereits den schwarzen
Schlackekegel des "Montana Negra". Mehr oder weniger weglos
wandern wir auf den Vulkan zu und halten uns aber nach rechts.
Steinmännchen weisen uns einen Pfad, dem wir durch schwarze
Vulkanschlacke und später spektakulär durch ein breites
Lavafeld mit teilweise fantastischen Pflanzen folgen werden.
Auf einem schmalen Grat sehen wir vor uns einen herrlich
grünen Kiefernwald. Wir finden aber scharf nach links
abbiegend einen Pfad, welcher uns direkt auf den Gipfel zu
führen scheint. Wir folgen ihm bis zu einem, neben einem
Wasserkanal verlaufenden, Fahrweg. An dieser Stelle weist ein
großes Schild, leider nur in spanisch aber auch in
Zeichensprache, darauf hin, daß der Gipfel des Berges aus
ökologischen Gründen nicht bestiegen werden soll. Der
Trampelpfad nach oben zeigt deutlich die steigende Zahl von
Analphabeten.
Wir bleiben natürlich unten, gehen rund 200 m auf dem breiten
Weg mit hier direktem Blick zum Teide aus ungewohnter
Richtung. Der Vulkankegel des "Volcan Negro" liegt jetzt links
von uns.
Ein Steinmänchen links am Weg zeigt uns einen
abwärts führenden Pfad der uns nach zwanzig Minuten wieder zum
Blockhüttengebiet bringt.
Nach der Vesperpause kehren wir entsprechend dem ersten Teil
des Herweges wieder zum Ausgangspunkt zurück, wobei der
oberste Teil ohne Abkürzung durch den Wald auch nicht länger
ist.(30 Minuten)
Im Restaurante "Monteverde" unterhalb der
Ortschaft El Tanque an der Straße nach Icod essen wir dann
den berühmten "Puchero" (Canarischer Gemueseeintopf )